Bürgerbeteiligung

Im Baugesetzbuch (BauGB §3) ist Bürgerbeteiligung bei der Stadtplanung schon seit langem vorgeschrieben. Dabei hat man in der Vergangenheit nicht unbedingt zuerst daran gedacht, dass ein Stadtteil so bürgernah wie möglich gebaut werden soll, sondern man will den späteren Bewohnern und Investoren Rechtssicherheit geben:

In vielen Bereichen ging das, was im Stadtteil Vauban (und auch im Rieselfeld) in Freiburg geschah recht weit über die normalen - leider sehr engen - Grenzen der Bürgerbeteiligung hinaus. Als Träger der "erweiterten Bürgerbeteiligung" wurde der Verein Der Forum Vauban e.V. von der Stadt bestätigt.

 

Der Forum Vauban e.V.

Der "Bürgerverein" Forum Vauban (als gemeinnützig eingetragener Verein) hat eine recht lange Vorgeschichte:

Wie es zu den Baugruppen kam

Als sich die ersten Interessierten im Forum Vauban organisierten, wurde bald diskutiert, welche Art des Bauens bevorzugt werden sollte. Was gab es bisher? Da waren zum einen die privaten "Häuslebauer" und zum anderen die Bauträger und Wohnungsgesellschaften.

Der Marktplatz

Seit dem Beginn der Planung des neuen Stadtteils besuchten uns viele Architekten und Stadtplanerinnen, auch aus Frankreich. Vor allem diesen war stets klar, dass der Marktplatz einer Gemeinde ins Zentrum gehört: Die Wege bleiben kurz und der Marktplatz im Zentrum ermöglicht Feste, Kommunikation und – einen regelmäßigen Wochenmarkt. Nichts dergleichen war von der Stadt zu Anfang geplant – die Bürger mussten sich mit diesem Wunsch erst gegen die Stadtverwaltung durchsetzen: Das Grundstück sollte – anders als im Rieselfeld – vermarktet werden, auch die Erhaltung oder der Bau eines Stadtteilzentrums war nicht geplant.

Handbuch: "Nachhaltige Stadtentwicklung beginnt im Quartier"

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU, AZ 15354)
Projektlaufzeit: November 1998 bis September 1999
Fördersumme: 10.839,39 €

Das Handbuch "Nachhaltige Stadtentwicklung beginnt im Quartier" wurde im Oktober 2009 als PDF veröffentlicht 

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