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Thema: Wenns der Wahrheitsfindung dient: Prozess gegen Ex-Vorstände Forum Vauban |
ande Administrator 05.03.2006 |
Morgen Montag, 9:00 beginnt im Amtsgericht Freiburg ein Verfahren gegen drei ehemalige Vorstände des Forum Vauban.
Man wirft ihnen Betrug vor, was aber jeglicher sachlichen Grundlage entbehrt: Das Forum Vauban hatte in Absprache mit der EU und in Auftrag der EU ein Forschungsprojekt durchgeführt. Alles wurde klar dokumentiert, niemand hat sich bereichert. Das Projekt war erfolgreich, die Schlußrechnung wurde gestellt und von der EU auch bezahlt!
Jahre später bekamen die beiden zuständigen EU-Beamten die Rechnungsprüfung ins Haus. Dabei stellte man fest, daß die beiden Beamten DER EU die Vorschriften vielleicht etwas zu kreativ ausgelegt haben.
Aber anstatt die Beamten zur Rechenschaft zu ziehen, hält man sich an ehrenamtlich arbeitenden Vorständen des Vereins schadlos.
Man versucht es zumindest.
Vermutlich werden sich die beiden Beamten (wenn sie denn geladen worden sind) an nichts erinnern können.
Das Forum Vauban hatte damals jedoch sehr korrekt Buch geführt, hat nichts im Verschwiegenen gemacht und die Abmachungen durch einen Steuerberater in Brüssel schriftlich dokumentieren lassen. Daß die beiden Beamten das damals schon nur mündlich tun wollten, spricht für sich, aber nicht gegen den Forum Vauban.
Das Projekt wäre ohne die Abmachung überhaupt nicht möglich gewesen, denn ein Stadtteilverein kann nun mal nicht die 50% Gegenfinanzierung einer Förderung bringen. Woher soll ein Verein das Geld nehmen?
Ich gebe zu, jetzt geht es schon um Details.
Wers genauer wissen will, dem sei vor allem unsere drei Rechtsgutachten zur Lektüre empfohlen:
http://www.forum-vauban.de/EU.shtml
Ich denke es lohnt sich, morgen sich das alles anzuschauen, denn vermutlich ist der Staatsanwalt schon mal schlecht informiert.
Die Staatsanwaltschaft hat zum Beispiel einzelne Zeugen überhaupt nicht vorher vernommen.
Kommt zahlreich, damit sich Richter, Staatsanwälte und Anwälte wenigstens anstrengen müssen!
Sonst haben wir wieder ein Beispiel für die Meinung, daß vor Gericht die Reichen und Mächtigen gleicher sind als die normalen Bürger.
Andreas Delleske |
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