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Absender Thema: Bienensterben: Was jeder jetzt tun kann
eRichLutz
Großmeister ;-)
17.07.2008
Einstein wird die Aussage zugeschrieben: "Wenn die Bienen tot sind, überlebt die Menschheit noch vier Jahre". Und in der Tat, ohne die Bestäubung von Nutzpflanzen durch Insekten würden über 90 Prozent der Arten aussterben. Einzig die Windbestäuber würden überleben. Das Obst- und Gemüseangebot auf dem Markt wäre äußerst dürftig.

Die Honigbienen verrichten aber nur einen Teil der Bestäubungsarbeit. Neben Schwebfliegen, Schmetterlingen und anderen Fluginsekten sind vor allem die über hundert Arten von Wildbienen relevant. Das sind nicht nur Hummeln, Hornissen und Wespen, sondern vor allem die solitär lebenden Kleinbienen. Diese sind stark im Rückgang begriffen. Insektizide setzen den Populationen zu und in der Landschaft finden sie kein Totholz, in denen Käfergänge zum Nisten vorhanden wären.

3 Dinge sollte jeder tun – schon aus eigenem Überlebensinteresse – um den Wildbienen und anderen Insekten zu helfen:

1.
Hölzer, Ziegel oder Lehmwände mit Löchern draußen anbringen. Bauanleitung eines schnell und einfach herzustellenden "Bienenhotels" gibt es bei:
http://www.naturconcept-eco.de/services/natur/bienen.html

2.
Auf dem Balkon, vor dem Haus oder im Garten Bienenfutter anbieten. Gartenblumen mit gefüllten Blüten sind ungeeignet. Bevorzugen sie Wildformen. Eine Auswahl von geeigneten "Bienenpflanzen" finden Sie auch unter der bei 1. angegebenen Internetseite.

3.
Nicht die Industrie, oder die Besiedelung, sondern die konventionell betriebene Landwirtschaft ist der größte Landschaftszerstörer. Riesige Felder und Weiden ohne Hecken und Bäume, nicht artgerechte Massentierhaltung, dazu der Einsatz von Mineraldünger und Agrargiften haben Lebensräume in Sterbensräume verwandelt. Solange der Verbraucher die Produkte dieser Landwirtschaft abnimmt, erhält er sie am Leben. Drum fördern sie Bauern, die naturschonend wirtschaften. Kaufen Sie ihnen ihre Produkte ab.
der Öko
13.08.2008
Vielen Dank!!!
Ich habe Ihre Vorschläge mit Begeisterung in die Tat umgesetzt, und tatsächlich: die Bienen kommen zurück in den Garten!
Am Anfang war ich begeistert, denn ich bin mit Bienen aufgewachsen, und habe mich gefreut, dass das jetzt auch in der Stadt möglich sein könnte! Gerade meiner Tochter hätte ich es gegönnt, verbunden mit der Natur aufzuwachsen.
Jetzt frage ich mich allerdings: Was mache ich jetzt mit den drei Bienenvökern, die meine Tochter schon mehrfach gepeinigt haben?
Ich bin kurz davor, die Feuerwehr anzurufen, die die Bienen dann abholt, wenn Sie allerdings Interesse hätten diese Völker in ihrem Garten anzusiedeln, dann antworten Sie mir doch bitte bald!
Mit freundlichen Grüßen!
- Nutzer gelöscht -
Experte
13.08.2008
Versuch doch, die Nester (mit geeignetem Personal) am Dorfbach anzusiedeln...
der Öko
13.08.2008
Tut mir leid für die Frage, aber:
Wie alt bist du eigentlich?
Ich warte hier auf eine Antwort von einem Menschen mit Erfahrung, und wer antwortet ist ein Kind!!!
 
08.02.2012, 15:59 - (0.007s) Spammerfutter Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
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