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Thema: Vauban zeigt Präsenz im Hauptausschuß am Montag, 27.4. |
eRichLutz Großmeister ;-) 26.04.2009 |
Im Hauptausschuß wird darüber abgestimmt, ob das Skandalprojekt "Green Business Center" durchgewunken wird oder ob eine Mehrheit zustande kommt, das Projekt abzusetzen.
Würden die "Grünen" sich dem interfraktionellen Antrag von SPD, GAF und UL anschließen, wären alle Türen offen, einen Bürgerbeteiligungsprozess in Gang zu bringen und die von der Mehrheit der Bewohner erhoffte aufgelockerte Bebauung mit Grünoase Wirklichkeit werden zu lassen. Aber leider ist der "Grüne" Traum zerplatzt (zumindest in Freiburg) und Menschen, die ökologisch denken und die einer Bürgerbeteiligung freundlich gesinnt sind, haben diese Partei inzwischen verlassen. Die übrig gebliebene "Betonfraktion" ist für eine grüne Politik leider nicht mehr gewinnbar. Trotzdem hoffen wir, daß sich noch einzelne Gemeinderatsmitglieder anderer Fraktionen dem Antrag anschließen und er so eine Mehrheit erhält.
Die CDU hat eine neue Stadtteilgruppe aufgebaut und will sich in Vauban bürgernah engagieren. Dazu wäre am Montag im Hauptausschuß eine gute Gelegenheit. Die Abstimmung und die Diskussion im Ausschuß werden wir daher gespannt verfolgen.
Unsere kopfstarke Präsenz auf der Zuschauertribüne, die uns laut Hausordnung leider eine völlig passive Rolle zuweist, ist trotzdem von immenser Bedeutung und hat eine in der Vergangenheit immer wieder erlebte starke Wirkung auf die Gemeinderatsmitglieder.
Drum kommt mit am Montag, 27. April in den Hauptausschuß. Treffpunkt 15:30 Uhr auf dem Rathausplatz (Altes Rathaus). |
groelli1 Experte 26.04.2009 |
Wer stellt eigentlich die behauptete "Mehrheit der Bewohner für die aufgelockerte Bebauung" (also für die Schwarzwaldoper plus Zusatzbauten, und gegen das Green B. Center) fest?
Die einzige erkennbare Mehrheit wäre wohl der Vorstand der Bürgervereins; der ist aber nicht identisch mit der hohen vierstelligen Bewohnerzahl des Stadtteils. |
ande Administrator 26.04.2009 |
Es gab ein Treffen im Haus 037, bei der alle willkommen waren. Dabei stellte sich - auch für mich unerwartet - heraus daß die Vorschläge des Stadtteilvereins (der im übrigen auch offen für jedermensch ist) auf große Zustimmung der ca. 80 Anwesenden stießen. Das ermöglicht dem Stadtteilverein bis zum gegenteiligen Beweis davon auszugehen daß er unterstützt wird.
Bei unserer Demokratie ist das genauso: Wer nicht wählen geht, wählt damit den Wahlsieger.
Es gibt eine vom Stadtteilverein abweichende Meinung eines Architekturbüros, das aber ebenfalls für Bürgerbeteiligung wirbt. Bürgerbeteiligung hat in diesem Fall - ich glaube das kann man festhalten - einfach nicht stattgefunden. Jeder von uns hat ja das Recht, ebenfalls Leserbriefe oder offene Briefe an die Stadtverwaltung zu schreiben und wird dafür vom Stadtteilverein nicht kritisiert werden. Was ist also umgekehrt das Problem?
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groelli1 Experte 28.04.2009 |
Wenn im Ersteintrag gestanden hätte "Die Mehrheit der ca. 80 Teilnehmer der Versammlung, zu der alle Bewohner eingeladen waren, war für den Neuentwurf...", hätte ich mich garnicht gemeldet.
Die Behauptung "Mehrheit der Bewohner" ist nun mal objektiv falsch, und das merkte ich an.
Ich schlage daher für die Zukunft ähnlich gelagerter Fälle hie rim Forum vor, dass das auch so klargestellt wird, also z.B. "Bei einer Versammlung zum Thema xxx , zu der alle Bewohner eingeladen waren, haben sich die anwesenden ca. yyy Teilnehmer mehrheitlich/einstimmig für/gegen den Vorschlag zzz ausgesprochen"
Dann kann jeder die qiuantitativen Angaben selbst beurteilen. |
ande Administrator 25.10.2009 |
Nun ja, es gab eine Unterschriftenliste mit ca. 800 Unterschriften zum Thema der vollen Ausnutzung des - von der Stadt vorgegebenen - Baufensters.
Wenn Du nun ein bisschen nachrechnest:
Vauban hatte an der letzten Bundestagswahl 3.046 Wahlberechtigte.
Wenn man davon ausgeht, daß die Wahlbeteiligung nicht so hoch ist wie bei der Bundestagswahl, sondern eher wie beim Bürgerentscheid gegen den Verkauf der Stadtbau (39,9%), sieht man daß 1215 abgegebene Stimmen zu erwarten wären. Bereits 608 wären also eine absolute Mehrheit.
Und da sollen 800 oder auch 700 Unterschriften (nehmen wir mal an es gibt ein paar Doppelte) wie auch Herr Fabian von der Stadt meint nicht aussagekräftig sein?
Ich gebe gerne Mathe-Nachhilfe! |
groelli1 Experte 26.10.2009 |
Schön, dass diese Auswertung knapp ein halbes Jahr nach dem letzten Post kommt....
Der Vergleich mit Wahlen hinkt daher sehr, dass in der Unterschriftenliste, im Gegensatz zum Wahlzettel, keine Möglichkeit einer Alternativ- Nennung bestand. Um diesen, für mich nicht unwesentlichen, Unterschied zu sehen und ggf. zu beurteilen, braucht es keinen Mathe- , sondern eher Politik- oder Stattsbürgerschaftskunde- Nachhilfe. [Beitrag vom: 26.10.2009 09:40 geändert durch: groelli1 am: 26.10.2009 09:41] |
ande Administrator 03.11.2009 |
Das ist ja alles bekannt, aber wenn es zur Wahl gestanden hätte kann man davon ausgehen daß die Wahlbeteiligung höher ausgefallen wäre, da es ein Aufreger war / ist.
Im übrigen stand es den Befürwortern des Projekts Buschmann vier Jahre lang frei, ebenfalls für Unterstützung zu werben, auch gerne mit Unterschriften. Das war jedoch nicht Ziel des Projekts, sondern schlicht mit dem Wort "Green" (Pflanzen hinter Glasfassade) möglichst viel Geld zu machen. So jedenfalls mein persönlicher Eindruck, nachdem ich die Prospekte gelesen habe und nicht mal 10% von dem gefunden habe, was z.B. Herr Disch umgesetzt hat.
Soweit ich mich erinnere hat Herr Disch nach weniger als vier Jahren die Option für den südlichen Teil des ehemaligen Sportplatzens entzogen bekommen. DIVA wollte man noch kürzer halten ("DIVA kippelt in den Gemeinderat"), aber bei Herrn Buschmann beendete die Stadt die Großzügigkeit erst nach Druck aus der Bevölkerung.
Auf meine Zahlen kann übrigens jeder selbst kommen, es wundert mich daß es nötig ist vorzurechnen wo hier die Mehrheiten beginnen. [Beitrag vom: 02.11.2009 09:37 geändert durch: ande am: 03.11.2009 20:22] |
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