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Thema: "Vauban im Bild": Neue Domain plus ein neues Vauban-Register! |
eRichLutz Großmeister ;-) 25.01.2010 |
"Vauban im Bild" ist umgezogen und hat jetzt eine neue Domain:
http://www.vauban-im-bild.de
Es gibt mehr Bedienungskomfort und eine Reihe von Aktualisierungen.
Wichtig für alle, die hier in Vauban ein Geschäft betreiben oder eine Dienstleistung anbieten: Im Vauban-Register können sich Interessenten nach Branchen sortiert mit Adresse, Links und Telefon eintragen lassen. Die Registrierung ist kostenlos:
http://www.vauban-im-bild.de/infos-register.html |
MuellerC 27.03.2010 |
Er kann's nicht lassen. Siehe Beiträge vom Sommer letzten Jahres unter "http://www.vauban.de/forum/thema-2178.html" |
ande Administrator 31.03.2010 |
Warum so negativ?
Erich informiert uns über die Umbenennung seines Service. Können Sies vielleicht ebenso nicht lassen darauf hinzuweisen daß es sich nicht um neue Inhalte handelt, nur eine neue Domain?
Leben und leben lassen.. oder?
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MuellerC 05.04.2010 |
Was heißt hier negativ und "Leben und leben lassen".
Wer Erich Lutz' website gut findet kann sich über Google Streetview nicht aufregen. Ich tue das!
Bei Google kann ich mich dagegen wehren, siehe z.B. https://www.datenschutzzentrum.de/geodaten/20100310-google-streetview-musterwiderspruch.pdf
Bei Erich Lutz geht das offensichtlich nicht. |
ande Administrator 05.04.2010 |
Haben Sie es denn schon probiert? Hat sich Herr Lutz geweigert, Ihr Foto rauszunehmen? Haben Sie eine gesetzliche Grundlage für Ihre Forderung? Lassen Sie's uns wissen, es wäre einen Bericht wert!
Ich bin mir sicher, Erich wird die Fotos Ihres Hauses rausnehmen, auch wenn Sie keine rechtliche Grundlage für Ihre Forderung haben sollten.
Wozu dann diese üble Nachrede, wenn Sie's nicht mit Fakten unterfüttern? |
groelli1 Experte 06.04.2010 |
Merke:
Wenn 2 das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.
Wenn allerdings jemand, der gerade noch (fürs Vauban) "leben und leben lassen" hochgehalten hat,jetzt nach gesetzlicher / rechtlicher Grundlage für ein Selbstverständnis fragt, dann entbehrt das nicht einer (unfreiwilligen ?) Komik.
Es soll z.B. auch in Vauban Leute geben, die ein Grundstück ohne rechtliche Grundlage nutzen. Aber das ist ja was gaaaanz Anderes. |
MuellerC 01.05.2010 |
Benutzer ande schrieb am 05.04.2010:
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Wozu dann diese üble Nachrede, wenn Sie's nicht mit Fakten unterfüttern?
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Haben Sie meinen Verweis auf http://www.vauban.de/forum/thema-2178.html gelesen? Da wurde schon alles zu diesem Thema gesagt. Ich zitiere hier nur die mir persönlich bekannte "vaubiene": Ich bin leider erst heute auf diese Diskussion gestossen. Ich hatte Erich Lutz schon vor ca. einem Jahr aufgefordert unser Haus von seiner Internetseite zu nehmen. Wir haben damals schon die wesentlichen Punkte zu diesem Thema per mail ausgetauscht. Ich will auch nicht verhehlen, dass ich schon damals den Tonfall von Erich Lutz - vorsichtig ausgedrückt - für unverschämt hielt. Erich Lutz weigerte sich schlicht und ergreifend auf Aufforderung, einzelne Häuser von seiner Seite zu nehmen. Entgegenkommen und Kompromiss ist offensichtlich von ihm nicht zu erwarten. In meinem Bekanntenkreis kenne ich niemanden, der dies ok. findet. Aber als "guter Vaubanler" will man ja keinen Streit und keinen Nachbarn vor die ach so böse staatliche Justiz zerren.
Ich habe mich dann auch bei einem Juristen kundig gemacht. Für mich bleibt festzuhalten:
- Erich Lutz nutzt seine private kommerzielle homepage für diese Bilder von unseren Häusern.
- Es handelt sich hier nicht um die homepage des Forum Vauban.
- Juritisch wäre ihm nur mit relaiv hohem Aufwand und unsicheren Erfolgsaussichten beizukommen.
- Offen ist für mich die Frage, ob es dem Vaubankonzept angemessen ist, dass wir unsere Privatsphäre kommerziellen Werbemaßnahmen einzelner unwidersprochen zur Verfügung stellen. |
ande Administrator 02.05.2010 |
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- Juritisch wäre ihm nur mit relaiv hohem Aufwand und unsicheren Erfolgsaussichten beizukommen.
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Richtig, und das hat vermutlich auch seinen Grund?
Fakt ist: Wenn man Gebäude von öffentlichem Grund aus fotografiert (ohne Spezialobjektive und zumindest wenn mans in Augenhöhe macht und keine Menschen drauf sind) verletzt man keinerlei Gesetze, selbst wenn man die Bilder dann veröffentlicht. Es sind nun mal keine personenbezogene Daten.
Wäre dies nicht so, wäre auch für Fotojournalisten (z.B. der BZ) jegliches Fotografieren von Häusern seit jeher verboten.
Wenn Sie recht hätten, müßte Google seinen Streetview-Dienst komplett einstellen. Sollte es eines Tages soweit kommen, wird Deutschland ausser Nordkorea vielleicht das einzige Land sein, bei dem das so ist.
Das nun wieder spräche auch alles für sich...
Wenn man sich anschaut, wieviel "Takedown notices" (Stafbewehrte Unterlassungserklärungen) Google in den verschiedenen Ländern jetzt schon bearbeiten muss, steht Deutschland in bezug auf die Bevölkerungszahl ziemlich an erster Stelle:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,690278,00.html
Und zur allgemeinen Fortbildung sehr empfohlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Panoramafreiheit |
togo Experte 03.05.2010 |
"Wenn Sie recht hätten, müßte Google seinen Streetview-Dienst komplett einstellen." - Natürlich nicht. Der springende Punkt ist doch, warum gewährt Erich Lutz - anders als Google - den Betroffenen kein individuelles Widerspruchsrecht.
"Wenn man sich anschaut, wieviel "Takedown notices" (Stafbewehrte Unterlassungserklärungen) Google in den verschiedenen Ländern jetzt schon bearbeiten muss, steht Deutschland in bezug auf die Bevölkerungszahl ziemlich an erster Stelle:" - Und was folgern wir daraus? Deutschland=böse, Google=gut?
Nur weil etwas gegen kein Gesetz verstößt, ist es nicht auch moralisch einwandfrei. Und wenn es zutrifft, dass individuelle Widersprüche gegen die Veröffentlichung brüsk abgebügelt werden, man sich hier im Forum aber über Monate unwidersprochen mit der Unterstellung in Schutz nehmen lässt, man werde die Fotos auf Nachfrage "sicher" herausnehmen, die "böse" Drohung mit rechtlichen Schritten sei gar nicht nötig etc. - dann könnte man das auch feige nennen. |
ande Administrator 04.05.2010 |
| | "Wenn Sie recht hätten, müßte Google seinen Streetview-Dienst komplett einstellen." - Natürlich nicht. Der springende Punkt ist doch, warum gewährt Erich Lutz - anders als Google - den Betroffenen kein individuelles Widerspruchsrecht. | |
Google räumt die Widerspruchsmöglichkeit ohne Anerkennung einer Rechtspflicht ein, soweit ich weiss. Soweit ich weiss gibt es aber bei Erich die Widerspruchsmöglichkeit. Zugegeben, im Moment sehe ich keinen Hinweis mehr auf seiner Webseite. Nun steht Aussage gegen Aussage.
Vielleicht mag sich Erich hier erklären?
| | "Wenn man sich anschaut, wieviel "Takedown notices" (Stafbewehrte Unterlassungserklärungen) Google in den verschiedenen Ländern jetzt schon bearbeiten muss, steht Deutschland in bezug auf die Bevölkerungszahl ziemlich an erster Stelle:" - Und was folgern wir daraus? Deutschland=böse, Google=gut? | |
Für mich folgt daraus eine gewisse Kontinuität der Obrigkeitsstaat- Mentaität. Neues wird erst mal verboten, statt Normen zu diskutieren ruft man nach der Polizei. So gibt es in D beim Urheberrecht auch kein "Fair Use" wie in den USA.
| | Nur weil etwas gegen kein Gesetz verstößt, ist es nicht auch moralisch einwandfrei. | |
Ja, weil jeder Mensch seine eigenen Moralregeln aufstellen kann. Zum Beispiel haben katholische Priester oft ganz andere Moralvorstellungen als ich oder eine aufgeklärte, mündige Gesellschaft und ich bin froh dass deren Moral nicht automatisch für meinen Staat gilt. "Moral", die für einen Staat gilt, muss eben gesellschaftlich verhandelt werden. Das ist noch nicht geschehen (vielleicht ein versäumnis), aber manche rufen mir zu schnell nach dem Büttel.
| | Und wenn es zutrifft, dass individuelle Widersprüche gegen die Veröffentlichung brüsk abgebügelt werden, man sich hier im Forum aber über Monate unwidersprochen mit der Unterstellung in Schutz nehmen lässt, man werde die Fotos auf Nachfrage "sicher" herausnehmen, die "böse" Drohung mit rechtlichen Schritten sei gar nicht nötig etc. - dann könnte man das auch feige nennen. | |
Richtig, wenn das zutrifft kann man dazu verschiedene Meinungen entwickeln. Man kann sein Verhalten als unfreundlich betrachten oder man kann seine Fotosammlung als die Verwirklichung der Panoramafreiheit (immerhin Urheberrecht extra eingeräumt) feiern.
Ungesetzlich ist es nicht. |
togo Experte 07.05.2010 |
Interessante Glosse aus der FAZ zu Google Streetview - gilt m. E. entsprechend für Vauban Streetview:
http://tinyurl.com/37vc77d
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MuellerC 13.05.2010 |
Mann oh Mann! Hallo "ande"! Geht es auch eine Nummer kleiner? Das Thema ist Erich Lutz und sein "Pseudo Google Vauban Street View". Selbst wenn Erich Lutz die website vom Netz nimmt, ist die Datenschutzwelt noch nicht gerettet. Aber sie wäre zumindest minimal besser. Nicht mehr und nicht weniger. |
ande Administrator 16.05.2010 |
| | Das Thema ist Erich Lutz und sein "Pseudo Google Vauban Street View". | |
Geht es auch eine Nummer kleiner?
Übrigens, noch ein Artikel der FAZ: http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E2059357259914D60B8E8BFA41FE87948~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Übrigens: Was die FAZ wohl in der unnötig langen URL speichert? [Beitrag vom: 16.05.2010 13:15 geändert durch: ande am: 16.05.2010 13:17] |
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