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| Forum: vauban actuel,
moderiert von: Carsten Sperling, Petra Völzing |
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Die Stadtteilzeitung vauban actuel erscheint etwa viermal im Jahr in gedruckter Version. Hier sind ausgewählte Artikel daraus online zu finden. |
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Thema: Aus dem Quartier und der Quartiersarbeit |
Carsten Sperling Experte 26.04.2002 |
Vauban actuel 2-02
Stadtteilfest
am 22.6.2002
Liebe BewohnerInnen,
das diesjährige Stadtteilfest soll den gesamten Stadtteil, also auch die Wohnstraßen, Innenhöfe u.ä., zum Leben erwecken: an möglichst vielen Orten soll gespielt, getanzt, gefeiert werden, um die Lebendigkeit und Vielfalt, die unser Quartier auszeichnen, erlebbar zu machen!
Da uns in diesem Jahr weitaus weniger Geld zur Organisation des Stadtteilfestes zur Verfügung steht, sind wir ganz besonders auf Euer Engagement aus dem Stadtteil angewiesen!
Das Fest wird erst dann richtig gut, wenn viele Hausgemeinschaften und Nachbarschaften mitwirken!
Sprecht also die Nachbarn etc. an, füllt den Mitmachschnibbel (vorletzte Seite des Vauban actuel!) aus und gebt ihn zurück ans Forum Vauban, Quartiersarbeit, Haus 037.
Für weitere Rückfragen sind wir erreichbar unter der Telefonnummer 40 76 58.
Stadtteilführer
Wer? Was? Wo?
Der Stadtteilführer "Wer? Was? Wo?" mit Angeboten und Adressen der sozialen und gewerblichen Infrastruktur im Quartier ist im März an alle Haushalte kostenlos verteilt worden.
Leider hat sich bei der Überarbeitung der Texte gleich zweimal der Fehlerteufel eingeschlichen- sorry...
Bitte berichtigen Sie die entsprechenden Telefonnummern in Ihrem Stadtteilführer:
Norbert F. Schöler, Werbeberatung und Softwareschulung
Heinrich-Mann-Str. 5
Tel.: 45 75 26-7
Fax: 45 75 26-8
Kinderabenteuerhof
am Dorfbach, Andreas Dilger, Tel.: 400 49 999
Flohmarkt auf dem Marktplatz Vauban
Der Marktplatz bleibt hoffentlich so groß wie er aktuell ist, damit dort noch jede Menge Flohmärkte und andere Aktivitäten stattfinden können!
Voraussichtlich am Samstag, den 11. Mai von 10-16 Uhr gibt es die Möglichkeit, zu kaufen und zu verkaufen, oder einfach nur zu schauen, schwätzen und Kaffee zu trinken. Außerdem gibt es Mittagessen , organisiert von der Quartiersküche Mittagstisch!
Anbieter melden sich bitte beim Forum Vauban, Quartiersarbeit, Gunnar Warth, Tel. 40 76 58. Tische müssen, wie im letzten Jahr, selbst mitgebracht werden. Die Standgebühr beträgt entweder 5 Euro oder 2.50 Euro und einen Kuchen.
Der Flohmarkt findet nur statt, wenn 's nicht regnet!
Betreuung für Kinder unter 3 Jahren?
Einladung zum Infonachmittag
Welche Möglichkeiten gibt es aktuell und in der allernächsten Zukunft, Kinder unter drei Jahren in Einrichtungen des Stadtteils betreuen zu lassen?
Was bedeutet es, Tagesmutter/-vater zu sein, oder wie finde ich eine solche Betreuung für mein Kind?
Diesen Fragen wollen wir bei einer Infoveranstaltung am
Mittwoch, 15.5. um 15.30 Uhr im Konferenzraum des Forum Vauban, Haus 037, nachgehen.
Zu den Themen berichten werden Herr Thiele, Sozial- und Jugendamt Freiburg, und Frau Dorner-Müller vom Tagesmütterverein Freiburg.
Alle interessierte BewohnerInnen sind herzlich dazu eingeladen!
Sport in der
Turnhalle Vauban
Die Aerobicgruppe der Freiburger Turnerschaft bietet seit über zwei Jahren Aerobic in der Turnhalle Vauban an. Wir freuen uns immer über neue Gesichter und können noch neue Aerobicfans und solche, die es werden wollen, aufnehmen!
Aerobic macht Spaß und verbreitet gute Laune, also: Schaut einfach mal vorbei und macht mit: jeden Donnerstag von 18.30-19.30 in der Turnhalle Vauban. Bis bald!
Das Forum Vauban mietet die Halle der Karoline-Kaspar-Schule donnerstags von 20.00 bis 22.00 Uhr für Volleyball und samstags von 17.00 bis 19.00 Uhr für Badminton. Diese offenen Sportangebote richten sich an alle freizeit- und sportinteressierten BewohnerInnen.
Bis 30.9. steht die ganze Halle für Badminton zur Verfügung, wird zurzeit aber nur von wenigen Badminton SpielerInnen genutzt. Es besteht daher die Möglichkeit, ein Drittel der Halle z.B. für Basketball für Jugendliche oder für eine andere Sportarten zu nutzen.
Wer Anregungen oder Ideen zum Sport im Stadtteil einbringen möchte oder Basketball mit Jugendlichen organisieren will oder einfach Gymnastik/Kinderturnen, einen offenen Spielnachmittag anbieten möchte, meldet sich bei der Quartiersarbeit: Patricia de Santiago,
Tel. 407658
Kulturcafé
Das Kulturcafé "Die Welt ist eine Bühne" im Haus 037 wird im Mai noch einmal mit Musik und afrikanischen Einflüssen belebt. Siggi Suhr, seit kurzem Vauban-Bewohner, besucht uns mit dem "Trio Gern", (Saxophon, Keyboard, Percussion). Ihr Repertoire reicht von Barmusik bis Freejazz und interessanten afrikanischen Elementen, (Congas, Djembe u.a).
Noch nicht da gewesen? Dann die Gelegenheit am Mittwoch, den 8. Mai, nicht verpassen. Einfach vorbei kommen, Freunde einladen und sich ab 20.00 Uhr an der Tapasbar verköstigen.
Ab 21.00 Uhr spielt "Trio Gern" für den Stadtteil, mit "freiem Eintritt, Hut vorhanden".
Mittwoch, 5.6. erwartet uns dann das Artistiktheater "Mixtura Unica" mit einer "hochwitzig choreographierten Männerperformance".
Apropos Kulturcafé: Wir suchen Verstärkung.... Welche Baugruppe, Freundeskreis oder du/Sie/Ihr hat/habt Lust bei der Theke mitzuhelfen oder mal wieder etwas aus dem Kochbuch zu zaubern und ein paar kleine Tapas für die "Tapasbar" beizusteuern?
Melde dich/Melden Sie sich bei der Quartiersarbeit: Patricia, Martina: Te. 407658
Nach der Wahl zum Sonntags-Brunch für eine Herberge für Flüchtlinge und MigrantInnen auf Vauban!
Nachbarn treffen, im Gespräch mit der Initiative Rasthaus bleiben, Menschen aus anderen Ländern kennen lernen, sich für die Situation und Lebenslagen anderer Menschen einsetzen und mit anderen Ideen austauschen: Das alles ist am Sonntag den 5. Mai ab 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr im SUSI-Cafe möglich. Wir freuen uns auf Sie und auf Ihre Mithilfe!
Quartiersarbeit: Patricia, Tel. 407658 oder bei Evi, Tel. 407344
Martina Heuer, Patricia de Santiago
OB-Kandidaten beim Forum
Am 6. März lud das Forum Vauban/Quartiersarbeit gemeinsam mit der Kinder- und Jugendbegegnungsstätte St. Georgen, dem Kinderabenteuerhof e.V. und KirchenvertreterInnen die vier OB-Kandidaten und die Bewohnerschaft ein, um über Zukunft, Chancen und Schwierigkeiten der Kinder- und Jugendarbeit zu informieren und zu diskutieren.
Warum Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiges Thema ist? Das wurde deutlich durch die kurzen Beiträge der Beteiligten der Kinder- und Jugendarbeit. Im Stadtteil Vauban werden nach Fertigstellung des gesamten Wohngebiets ca. 1900 Kinder und Jugendliche leben. Das bereitgestellte Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen und Unterrichtsräume kann die Nachfrage nicht abdecken. Angesichts dieser Entwicklungen sollte die offene Kinder- und Jugendarbeit (Angebote und Personal) sichergestellt werden (siehe Seite 12).
Eingangs wurden die OB-Kandidaten gebeten, sich an ihre Erlebnisse in der Jugendzeit zu erinnern. Frau Heute-Blum zum Beispiel erzählte aus ihrer Schulzeit, während Herr Zepter sich vorstellen könnte im Vauban zu wohnen. Herr Moos antwortete auf die Frage, welche Angebote im Vauban ihn als Kind bzw. als Jugendliche angesprochen hätten, dass "der Bolzplatz" als Treffpunkt zum Spielen und um sich mit Freunde zu treffen das attraktivste Angebot gewesen wäre. Herr Salomon hat sich nach eigenen Angaben für das Jugendzentrum im Lörrach eingesetzt, was Frau Heute-Bluhm auch bestätigte. Zudem sprach er vom Glück, zwischen Schafen, Ziegen und Heu in ländlichen Allgäu aufgewachsen zu sein.
Dies unterstrich die Bedeutung von wohnortnahen Naturerfahrungen für Stadtkinder. Solche Erlebnisse könnten mit der Verwirklichung des Kinderabenteuerhofs den Kinder aus Vauban und anderen Stadtteilen Freiburgs ermöglicht werden.
Einige Aussagen brachten die Diskussion auf den Punkt: "Nötige Infrastruktur ist kein Luxusgut, sondern zählt für die Eltern zum Standard.", der Stellenwert der offenen Kinder- und Jugendarbeit solle durch "eine verlässliche Förderung der grundsätzlichen Arbeitsfähigkeit" sichergestellt werden. Für die Zukunft wird eine zunehmende Rolle spielen, wie Sie/Ihr als Eltern, Jugendliche, Bewohner, als Freie Träger, Initiative oder Verein weiter für die Interessen, Lebenslagen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen diesen Dialog verstärken und die Einrichtungen der Kinder und Jugendarbeit mit eigenen Ideen und Erfahrungen unterstützen werden/werdet.
Durch diese Veranstaltung ist es gelungen, die fachlichen Stärken der Kinder- und Jugendarbeit zu verdeutlichen, im Dialog mit der Politik zu bleiben und andere wichtige Themen anzusprechen, wie "keine Bebauung auf dem Marktplatz", "die bedeutende Notwendigkeit, die ehemaligen Kasernengebäude zu erhalten" und die "Unterstützung für ein "Rasthaus" in Haus 049".
Patricia de Santiago
Dieser Platz ist unser Platz!
Das Wetter spielte diesmal mit beim 2. Frühlingsmarkt auf dem Alfred-Döblin-Platz. Strahlend blauer Himmel, dafür aber lange Gesichter bei den Marktbeschickern und den Besuchern. Es herrschte drangvolle Enge. Der AK Marktplatz hatte aus Protest gegen die geplante Bebauung den Platz so abgesperrt, wie er nach den Plänen der Stadt einmal aussehen soll. Viele Marktbesucher waren fassungslos, für einige war das eine völlig neue Nachricht. "Das können die doch nicht machen", war die einhellige Meinung. "Der einzige freie Platz auf dem Gelände, der wäre dann ja nur noch halb so gross". Die vom AK Marktplatz ausgelegten Unterschriftenlisten füllten sich schnell mit Namen, vorerst die einzige Möglichkeit, dem Unmut Luft zu machen. Da traf es sich doch gut, dass die OB-Wahl vor der Tür stand. Drei der vier Kandidaten nutzten die Gelegenheit, mit den Vaubanlern ins Gespräch zu kommen. In einem Punkt waren sich die drei jedenfalls einig:"Vauban braucht einen freien Platz, es ist schon genug zugebaut worden". OB Kandidat Michael Moos wies das Argument der Stadt, man brauche das Geld, das die Bebauung bringen würde, als "Totschlagargument" zurück. "Das sagen die immer, wenn sie was durchbringen wollen, damit kann man jedes Projekt zum Scheitern bringen". Für den St. Georgener Bauernmarkt, Gründer und Träger des Marktes, steht fest, dass, wenn gebaut wird, der Platz für eine geplante Erweiterung des Marktes nicht mehr ausreichen wird. Schon heute hatte das JuKS Jugendzentrum St. Georgen mit seiner Spielkarre keinen Platz mehr gefunden und hätte auf die Straße ausweichen müssen. Aus Protest sagten sie ihre Teilnahme am Markt deswegen ab.
Trotz dieser Unwägbarkeiten genossen die zahlreichen Besucher das bunte Treiben, stärkten sich bei heißen Diskussionen mit Kaffee und Kuchen vom Bäcker Lehmann . Die lange Schlange der Kinder vor Fraukes Waffelstand wollte gar kein Ende nehmen. Die zahlreichen Infostände zum geplanten Grünpalast, zum Waldkindergarten, dem Umbau von Haus 37 bis hin zur Bauanleitung von Nisthilfen für Vögel, Spielsachen von "Spielraum" und last not least ein Modellbrunnen vom Steinbildhauer Martin Pauls für den neuen Marktplatz, sind der beste Beweis für die Lebendigkeit des Quartiers und die vielfältigen Ideen seiner Bewohner. Einen versöhnlichen Ausklang brachte die Straßenmusikgruppe "Fantasmagoria", die auf der Durchreise kurz einen Zwischenstopp auf dem Vauban eingelegt hatte, und mit internationaler Folklore die Besucher begeisterte.
Kitty Weis |
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