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Absender Thema: Neue Geomantie & Ein Weidenpalast für Vauban
Carsten Sperling
Experte
26.04.2002
Vauban actuel 2-02

Neue Geomantie im Vauban

In der letzten Ausgabe der ‚vauban actuel', 1/2002, berichteten wir über das Vauban aus der Sicht der Neuen Geomantie. Dieser Artikel bereitete einen Vortrag vor, der am 25. Februar 2002 im Konferenzraum des Hauses 037 von Kerstin Puche, Ebringen, Dipl. Ing. Innenarchitektur und Geomantie, gehalten wurde.
Zu diesem Vortrag wurden auch die Herren Veith und Fabian sowie Herr Werdermann und Herr Herr eingeladen, die allesamt mit der Stadtplanung des Vauban in Verbindung stehen. Leider nahm keiner der Herren den Termin wahr.
Bei dem Vortrag sollte auch und gerade der Stadt die Möglichkeit gegeben werden, Einblick in eine vielschichtige und ganzheitliche Betrachtung des Quartier Vauban zu nehmen. Abseits von Planänderungsverfahren, öffentlicher Kritik, Politik und der Suche nach höchstmöglicher Ökonomie und gleichzeitigem Anspruch der Ökologie geht es um das Aufzeigen von Ursachen, Verknüpfungen und Einflüssen der Geschichte auf die jetzige Stadtteilentwicklung.
Am Ende des Vortrags erläuterte Frau Puche die erforderlichen Maßnahmen, die grundlegende Weichen für die Zukunft stellen könnten:
1.) Bildung eines Arbeitskreises "Neue Geomantie im Vauban" zur eigenen Wahrnehmung, Verbreitung und Koordination der Inhalte. Ein erstes Treffen fand am 06. April von 16-19 Uhr mit einer Begehung der Ortsgrenzen des Vauban in vertiefter Wahrnehmung statt.
2.) Bau eines sakralen Raumes zur Würdigung der Vergangenheit im westlichen Teil jenseits des Buckweges - Rundbau ca. 10m Durchmesser in Holz/Lehm-Bauweise.
3.) Bau eines Brunnens (Pumpleitung von Dorfbach) an nördlicher Ecke des Marktplatzes in Überleitung zu einem Bächle auf der Fußgängerzone Richtung Westen mit Zwischenstauung zu einem kleinen See in der Nähe des sakralen Raumes und schließlicher Rückeinleitung in den Dorfbach.
4.) Behutsame und liebevolle Planung des Marktplatzes als Ort der Kommunikation ohne weitere Bebauung - Erhaltung der kompletten Südansicht des Hauses 037.
5.) Der Symbolwirkung der "Eingangssituation" Merzhauser Str. mit neuer und durchdachter Struktur gerecht werden: Gestaltungspark mit Natur und Kunst schafft Verbindung, Transparenz und Offenheit nach außen und innen im Gegensatz zu weiterem Bebauungsriegel, der in Ausrichtung Ost nach West geplant ist und das Gelände optisch wie energetisch abschließen wird wie zu Kasernenzeiten.
6.) Würdigung und Erhaltung von kraftvollen Energieleitpunkten auf dem Vaubangelände.
7.) Rückbesinnung der Bewohner zu ihren ureigenen Bedürfnissen auf körperlicher und materieller Ebene jenseits von ideologischen Vorstellungen.
Die Erläuterung und Begründung dieser grundlegenden Maßnahmen schlug Frau Puche als wiederholte geschlossene Vortragsveranstaltung dem Stadtplanungsamt vor. Bisher wurde dieser Vorschlag wegen mangelnder Kenntnis nicht von der Mehrheit des Amtes als hörenswert aufgegriffen.
Aus diesem Grund hat der entstandene Arbeitskreis "Neue Geomantie im Vauban" einen Brief an den Leiter des Stadtplanungsamtes, Herrn Daseking, gerichtet mit der Bitte um Prüfung und Neubetrachtung der Angelegenheit. Das jetzige Ziel im Arbeitskreis ist es, das breite Interesse der Öffentlichkeit bezüglich eines Vortrages vor dem Stadtplanungsamt aufzuzeigen.
Wenn Sie, liebe LeserInnen, den Arbeitskreis unterstützen möchten, schreiben Sie an Kerstin Puche, Talhauser Str. 23c, 79285 Ebringen oder kerpuc@t-online.de mit dem Satz "Ich unterstütze und befürworte eine Vortragsveranstaltung über die Neue Geomantie im Vauban vor dem Stadtplanungsamt".
Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am Samstag, den 25. Mai, von 14:30-17:30 Uhr statt. Interessierte, die nicht TeilnehmerInnnen des Arbeitskreises sind, es aber werden wollen, möchten sich bitte unter Tel.: 07664-962166 bei Kerstin Puche anmelden.
Wer darüberhinaus grundsätzlich Einblick in die Neue Geomantie erhalten möchte, kann sich bei der VHS Südlicher Breisgau unter Tel.: 07633-9265-0 oder vhsbadkroz@aol.com unter der Kurs-Nr.: 300104 zu einem Abend am 16. Mai von 19-21 Uhr "Einführung in die ganzheitliche Lebensraumgestaltung der Neuen Geomantie" anmelden (Gebühr 12 EUR/13,50 EUR).
Sicherheit erreicht man nicht, indem man Zäune aufrichtet.
Sicherheit gewinnt man, indem man Tore öffnet.
Urho Kekkonen, Kerstin Puche


Ein Weidenpalast
für das Vauban


Das erste Treffen zur Gestaltung des Autofrei - Grundstücks am Dorfbach Ende 2001 brachte einiges an Wünschen und Bedenken, aber noch keine konkreten Vorschläge. Klar waren allerdings die Bedürfnisse: Ruhe und Grün, aber auch Raum für Kinder und Jugendliche braucht das Viertel, ein Bolzplatz wird schwer vermisst und ein Ort, an dem ohne zu fest vorgegebene Strukturen vieles möglich sein kann. - Und natürlich darf es nicht viel kosten, denn welches Projekt auch immer auf den rund 3000 qm Fläche realisiert werden wird, es muss in Eigenleistung erstellt und selbst finanziert werden. Zwei Wochen drauf "stolperte" ich dann in Lörrach über meinen konkreten Traum: Hier hatte der Künstler Marcel Kalberer mit vielen Freiwilligen einen 15 Meter hohen Weidenpalast gebaut, der sich heute schon von purer Architektur in eine von vielerlei Vögeln bewohnte Kathedrale begrünt hat. Ein magischer Ort, der noch dazu vielseitig nutzbar ist: diesen Sommer plant die Stadt Lörrach zum Beispiel ein Kindertheaterfestival in dem gewachsenen Veranstaltungsraum.
Auf meine Mail antwortete Marcel Kalberer prompt und war dann Anfang März selbst da, um seine Arbeit vorzustellen. Bei der folgenden Platzbegehung wurde klar, dass das Areal mit seiner Grundwassertiefe und Bachnähe wie geschaffen für einen Weidenpalast wäre ( und es bliebe natürlich noch genug Platz für einen Bolzplatz und andere Projekte...) und Marcel Kalberer auch sehr gerne mit dem Quartier bauen würde ( Im Frühjahr 2003). Die Freiwilligen zu der gut einwöchigen Bauaktion selbst sind dabei sicher kein Problem, sehr gut integrierbar wären auch Kinder und Jugendliche über das JUKS und die Schulen. Doch für Pläne, Modell und Bauschablone aus Alugestänge, an die wir dann alle ohne viel Messerei den Weidenplast bauen könnten, für Kalberer und sein Bau-Team müssten wir schon mindestens mit 10 000 Euro rechnen. Nach seiner Erfahrung wäre aber gerade ein solches Projekt sehr Sponsoring - günstig (Ikea - Stiftung, Solarfabrik...). Nun hat sich eine Gruppe zusammen gefunden, die begeistert von der Idee ist und sich ganz konkret um die Umsetzung des Weidenpalastes kümmern möchte. Wir brauchen aber noch viele MitmacherInnen für und freuen uns über neue Gesichter.
Marion Klötzer
Kontakt: Marion Klötzer,
Tel. 2922027, Ines Laube, Tel. 893091 oder Hannes Linck im Büro: Tel. 4019155, E-Mail: Hlinck@ngi.de, homepage: www.sanftestrukturen.de
 
06.02.2012, 22:19 - (0.007s) Spammerfutter Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
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