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Thema: BZ: Stadtbau: Fundament gefestigt |
ande Administrator 06.08.2002 |
Badische Zeitung vom Freitag, 2. August 2002
Fundament gefestigt
Stadtbau schließt das Jahr 2001 mit Überschuss ab / Turm im Vauban als Verlustbringer
Im vergangenen Jahr hat die Freiburger Stadtbau erstmals schwarze Zahlen geschrieben, ohne mit Wohnungsverkäufen die Bilanz aufpäppeln zu müssen. Geschäftsführer Ralf Klausmann hält an seinem Konsolidierungskurs für die städtische Wohnungsbaugesellschaft fest. Das heißt: Verzicht auf den Bau neuer Sozialwohnungen, Verkauf von rund 200 Wohnungen jährlich, Bau von Reihenhäusern oder Eigentumswohnungen für Familien mit kleinen Einkommen. Im Herbst soll die Generaldebatte über die Ausrichtung der Stadtbau stattfinden.
Einen Jahresüberschuss von 3,9 Millionen Euro (bei einem Umsatz von 55,7 Millionen Euro) weist die Bilanz 2001 aus, die Geschäftsführer Klausmann gestern der Öffentlichkeit vorstellte. Dabei wurden vom Erlös der beiden Verkaufspakete in der Vergangenheit (122 Wohnungen in Weingarten-West sowie 191 Wohnungen in der Ferdinand-Weiß-Straße) nur noch 1,5 Millionen Euro im aktuellen Geschäftsbericht gebucht. Wie groß der Erlös insgesamt war, behandelt die Stadtbau als Geschäftsgeheimnis. In diesem Jahr fließen rund 5,6 Millionen Euro durch den Verkauf von weiteren 171 Wohnungen in die Kasse.
Gut gelaufen ist laut Ralf Klausmann das Bauträgergeschäft: Im Rieselfeld wurden alle 18 Reihenhäuser in der Maria-Föhrenbach-Straße verkauft. Stückpreis: 340 000 bis 360 000 Euro. Ebenfalls weg sind die 22 Reihenhäuser im Dietenbachpark. Dieses Projekt, das die Stadt mit günstigen Erbpachtzinsen unterstützt, soll jungen Familien zum Eigentum verhelfen. Stückpreis: 150 000 Euro.
Wenig Freude hingegen hat die Stadtbau an ihrem Turm an der Solargarage im Stadtteil Vauban. Eigentlich sollten die Wohn- und Gewerbeflächen in dem rund 3,2 Millionen Euro teuren Projekt verkauft werden. Das hat nicht ganz geklappt. Immerhin konnten die Stockwerke nun vermietet werden, darunter an die Grundschule, an die Sparkasse und an Ärzte. "Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen", sagt Ralf Klausmann. Den jährlichen Verlust beziffert er auf 50 000 Euro.
Die "Freiburger Kommunalbauten GmbH", an der neben der Stadt auch die Sparkasse beteiligt ist, hat ebenfalls einen Jahresüberschuss (275 000 Euro bei einem Umsatz von 14,9 Millionen Euro) erwirtschaftet - allerdings nur, weil Rücklagen aufgelöst wurden. Positiv entwickelt sich die Konzerthausgarage, wo der Umsatz um 16 Prozent auf 750 000 Euro gestiegen sind. Das Eugen-Keidel-Bad konnte sein Defizit weiter senken, auf 330 000 Euro. Früher lag es bei fast zwei Millionen Euro.
Die Suche nach einem Nachfolger für Geschäftsführer Hans-Jörg Oehm, der in den Ruhestand ging, befindet sich in der Endphase. Von 113 Bewerbern, darunter zwei Frauen, werden sich nun zwei dem Aufsichtsrat vorstellen - der soll im September entscheiden. Es handelt sich um Kandidaten aus der Region.
mac, siehe "Münstereck"
Quelle: http://www.badische-zeitung.de
[ande 06.08.2002 11:54] |
ande Administrator 06.08.2002 |
Falls es es jemand nicht versteht, warum der "Turm" nicht vermarktet werden kann, empfehle ich, ihn einfach mal anzuschauen.
Außerdem: http://www.vauban.de/forum/viewtopic.php?topic=134&forum=20 |
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